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Beratungsangebot für suchtgefährdete junge Menschen

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Mit der Einzelberatung „Come In!“ und dem Sozialen Trainingskurs „Do It!“ bietet der Verein Sprungbrett seit Anfang 2020 zwei Suchtpräventionsangebote an.

Beide Angebote richten sich an Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 bis 22 Jahren,  gegen die ein strafrechtliches Verfahren anhängig ist und deren Straftaten im direkten Zusammenhang mit der Verwendung von Alkohol und Drogen stehen.

Come In!

Die Einzelberatung „Come In!“ dient als Frühintervention für junge Menschen, die

  • mit Alkohol und/ oder Drogen experimentieren und konsumieren
  • bisher keine riskanten Konsummuster aufweisen und
  • strafrechtlich nicht einschlägig in Erscheinung getreten sind

Zudem ist die Einzelberatung „ Come In!“  Voraussetzung für die Teilnahme an dem Gruppenangebot „Do It!“.

Es finden drei Einzelgespräche statt, in denen eine Konsumanamnese erstellt wird.

 Do It!

In dem Gruppenangebot – Sozialer Trainingskurs „Do It!“ erwarten wir junge Menschen, die

  • Alkohol und/ oder Drogen in nicht unerheblicher Weise konsumieren
  • bereits riskante Konsummuster aufweisen und erste gesundheitliche und soziale Probleme erleiden, aber noch keine schwerwiegende Abhängigkeitserkrankung entwickelt haben
  • strafrechtlich einschlägig und/oder mehrfach in Erscheinung getreten sind
  • die die Einzelberatung „Come in!“ erfolgreich durchlaufen haben und motiviert sind, an dem Gruppenangebot teilzunehmen.

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Biografie und individuellen Faktoren der Teilnehmer*innen sollen folgende Ziele in 12 Gruppensitzungen erreicht werden:

  • Anregung zur Reflektion des eigenen Umgangs mit psychoaktiven Substanzen und den zugrundeliegenden Situationen
  • Vorbeugung einer Entwicklung zu einem missbräuchlichen bzw. abhängigen Konsumverhalten
  • Vermeidung erneuter strafrechtlichen Auffälligkeiten
  • Förderung des Gesundheits- und Selbstbewusstseins
  • Entwicklung der Fähigkeit, eigenverantwortliche Entscheidungen vor dem Hintergrund der Selbst- und Fremdeinschätzung sowie der persönlichen Risikowahrnehmung zu treffen.

Der Zugang in unsere Angebote ist zu jedem Zeitpunkt des strafrechtlichen Verfahrens möglich und erfolgt über die Jugendhilfe im Strafverfahren (JHiS), der Jugendstaatsanwaltschaft, dem Jugendgericht oder den Jugendlichen selbst.